Pyro One — Sisyphos EP

Ein schlecht gelaun­ter Sisy­phos als alles wis­sen­der Erzäh­ler unter­wegs in der Groß­stadt, der Sub­kul­tur und dem Geflecht an sozia­lem Mit­ein­an­der. Ver­mut­lich liegt das Absur­de in der Fra­ge, ob er glück­lich ist, in der Mög­lich­keit, dass die­se Fra­ge auch posi­tiv beant­wor­tet wer­den kann. Was ist schon ein­deu­tig? Melo­dien und Pöbeln, Soul und Sub­bass. Eine EP als Notiz­zet­tel flüch­ti­ger Augen­bli­cke und kon­trast­rei­cher Beobachtungen.

Majus­beats zeich­net sich für die kom­plet­te Pro­duk­ti­on der EP ver­ant­wort­lich, die sich klas­si­schen Boom Bap immer mehr nähert, ohne starr einem Sche­ma zu fol­gen und dabei die ent­rück­ten Lyrics har­mo­nisch ein­fängt. Pyro One skiz­ziert bild­haft und detail­reich die Zwi­schen­tö­ne. Poli­tisch, emo­tio­nal, mal in direk­ter Form, mal eher krei­send und Schlau­fen legend.

Acht neue Songs mit den musi­ka­li­schen Gäs­ten Mar­ten McFly, Chief Mogly, Dj Robert Smith, Dj Boo­gie Dan und Shani­ce Ruby Ben­nett. Mix von Majus­beats und Jens Güt­tes ver­ant­wort­lich für das Mastering.

„Sisy­phos“ erscheint am 18.12. in digi­ta­ler Form und in Zusam­men­ar­beit mit „Label mit dem Hund“ und „Black­cat­tapes“ als limi­tier­tes Tape mit allen Instrumentals.

Pyro One ist sper­rig und Anti. Wei­ter­hin wird sich kon­se­quent ver­wei­gert und blaue Fle­cken im sub­kul­tu­rel­len Sumpf ein­ge­sam­melt. Inhalt­lich zwi­schen klei­nem Knei­pen­ge­spräch, Poli­tik und strai­gh­ten Ansa­gen Rich­tung Rap. Im Zwei­fel bleibt er dage­gen. Er beob­ach­tet exzel­lent und gibt auch klei­nen Nuan­cen des Zwi­schen­mensch­li­chen einen Raum. Anstel­le von Paro­len und kurz­wei­li­ger Effekt­ha­sche­rei tref­fen kri­ti­sche Lyrics auf Beats, die irgend­wo ange­sie­delt sind zwi­schen klas­si­schem Boom Bap und Cloud-Rap. Gleich­zei­tig wech­selt er häu­fig auf die emo­tio­na­le Ebe­ne und gibt der Tris­tesse eine Stim­me.

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